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  • Die Verluste im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71
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Die Verluste im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71
Bestell-Nr. :
So 118
Autor(en) : Hans-Christoph Surkau
erschienen : 2014
Seiten : 880
Nachdruck : Abschrift
 
Preis : 29,00 €
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Info : Surkau: Die Verluste der Kgl. Preußischen Armee an Ost- und Westpreußen im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 in zwei Bänden.
Das Namensregister ist im Gesamtregister abzurufen (Melden Sie sich ggf. als Gast/vffow an).
Dieses Buch ist kein militärgeschichtliches Werk, sondern ein Buch für den Familienforscher. Es ist nicht Aufgabe dieses Buches, die Vorgeschichte und Geschichte dieses Krieges und den Verlauf der Schlachten und Gefechte zu berichten und zu bewerten. Es soll auch nicht dazu dienen den Krieg und den Soldatentod im Sinne eines dulce et decorum est, propatria mori zu verherrlichen. Es erteilt lediglich Auskunft über das Schicksal von mehr als 13.000 gefallenen, schwer- und leichtverwundeten sowie vermissten Soldaten aus Ost- und Westpreußen im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und erinnert so an sie. Dieser Deutsch-Französische Krieg 1870/71 war, nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 und dem Preußisch-Österreichischen Krieg 1866, der Dritte der sogenannten Deutschen Einigungskriege. Nachdem Frankreich bereits am 15. Juli 1870 mittags die Mobilmachung der Armee eingeleitet hatte befahl der König von Preußen daraufhin am Abend desselben Tages die Mobilmachung für die Truppen des Norddeutschen Bundes für den 16. Juli 1870; die vier süddeutschen Staaten, das Königreich Bayern, das Königreich Württemberg, das Großherzogtum Baden und das Großherzogtum Hessen erklärten daraufhin den Bündnisfall und machten ihrerseits gegen Frankreich mobil. Am 19. Juli 1870 erklärte Frankreich Preußen offiziell den Krieg. Auf den Zusammenbruch des zweiten Kaiserreichs nach der Kapitulation von Sedan, und die Ausrufung der dritten Republik in Frankreich, folgten die Proklamation des deutschen Kaiserreichs in Versailles und die völlige militärische Niederlage Frankreichs. Die französischen Verluste im Deutsch-Französischen Krieg betrugen 138.871 Tote, 143.000 Verwundete und 474.414 Gefangene. Der Norddeutsche Bund und seine süddeutschen Verbündeten, verzeichneten in diesem Krieg 40.881 Tote, 89.732 Verwundete und 4.009 noch Vermisste, an Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften. Frankreich musste in dem Frieden von Frankfurt am 10.05. 1871(2) das Elsass und Lothringen an das neu gegründete Deutsche Reich abtreten und dazu noch Reparationen in Höhe von 5 Milliarden Goldfranc zahlen. Dieser Frieden trug den Keim des nächsten Krieges bereits in sich. Wer sich über die Entstehung und den Verlauf des Krieges näher informieren möchte, dem sei als Einstieg die folgende Literatur empfohlen:
1) Zu den einzelnen Zahlen siehe Ernst ENGEL 1872, a.a. O. S. 250
2) Vom 21. bis zum 26. Februar 1871 liefen Verhandlungen zwischen Bismark und Faure, die zu dem Praeliminarfrieden von Versailles am 26.02. 1871 führten. Nach Zustimmung der Nationalversammlung am 2. März begannen die Friedensverhandlungen, die am 10. Mai 1871 mit dem Frieden von Frankfurt beendet wurden.
Aber gerade weil dieses Buch kein militärgeschichtliches, sondern ein Buch für den Familienforscher sein soll, erscheint es mir erforderlich, im Anhang einige Kurze Anmerkungen zur Königlich Preußischen Armee im Jahre 1870 als Nachwort anzufügen, um dem Familienforscher ein wenig den rechtlichen und organisatorischen Rahmen zu erläutern, in dem sein Vorfahre sich 1870 bewegte.