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Der Verein
für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e.V.
wurde am 19.11.1925 in Königsberg i. Pr. gegründet.
Seine erste Veröffentlichung war ein im Jahre 1926
erschienenes 36 Seiten starkes "1. Sonderheft für Ost- und Westpreußen"
in der Zeitschrift "Kultur und Leben".
Von 1927 bis 1943 gab der Verein unter dem Titel Altpreußische
Geschlechterkunde eine eigene Zeitschrift heraus. Außerdem erschienen
während dieser Zeit drei Einzelschriften. Nach 1945 wurden diese Veröffentlichungen
nachgedruckt.
Der Verein wurde nach dem Krieg von Hamburg aus fortgesetzt
und nahm im Jahre 1953 seine Publikationstätigkeit wieder auf.
Er führte zunächst seine Zeitschrift mit neuer
Zählung der Jahrgänge und dem Zusatz Neue
Folge fort.
Seither hat der Umfang der Veröffentlichungen sehr
stark zugenommen, weil der Verein sich wegen der räumlichen Zerstreuung
seiner Mitglieder entschloß, den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die
Publikationstätigkeit zu legen.
Seit dem Jahre 1977 erscheinen seine Schriften in vier
verschiedenen Reihen. Ihr Umfang beträgt meist über 2.000 Seiten
jährlich.
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Ziel des Vereins ist es, das nötige Rüstzeug
für die Familienforschung bereitzustellen. Hierzu gehören zunächst
vielfältige Aufsätze zu den Forschungsmöglichkeiten, umfangreiche
Besprechungen der relevanten in- und ausländischen Literatur sowie
der Neudruck grundlegender Werke, insbesondere von älteren Orts- und
Kirchspielverzeichnissen. Den breitesten Raum nehmen unterschiedlichste
Quellenveröffentlichungen ein.
Hinzu kommt der Nachdruck ganzer Zeitschriften, so z.B.
der
• Altpreußischen
Forschungen aus den Jahren 1924 bis 1943 der Historischen Kommission
für ost- und westpreußische Landesforschung in zehn Bänden
• Mitteilungen
des Vereins für die Geschichte von Ost- und Westpreußen
aus den Jahren 1926 bis 1944 in vier Bänden
• Danziger
familiengeschichtliche Beiträge aus den Jahren 1929 bis 1943
Dadurch wurden heute noch wichtige Beiträge zur Landes-
und Familienforschung wieder leichter zugänglich gemacht. Letztlich
werden in der Reihe Altpreußische
Geschlechterkunde. Familienarchiv die Arbeitsergebnisse der Mitglieder
publiziert.
Die bis zum Jahre 2000 erschienenen Veröffentlichungen
sind in den Sonderschriften
98, 99 und 100 durch systematisch gegliederte Verzeichnisse inhaltlich
erschlossen.
Darüber hinaus enthalten alle einzelnen Bände
Orts- und Personennamenverzeichnisse. Ein geschlossenes Gesamtnamenverzeichnis
für sämtliche Veröffentlichungen gibt es nicht.
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